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Raus aus dem Minus

Mit diesen 3 Schritten wirst du deine Schulden endlich los und kannst in ein ganz neues Leben starten. Auch meine Reise in die finanzielle Unabhängigkeit begann einmal mit Schulden (siehe dazu meine Geschichte). Kein Grund also den Kopf in den Sand zu stecken – wir kriegen das hin 😊



Schritt 1 – eiserne Reserve aufbauen


Nicht sofort alles in den Schuldenabbau stecken? Ja, richtig gelesen! Wenn überhaupt keine Rücklagen vorhanden sind, werden bei der nächsten unvorhergesehenen Situation, die vorhandenen Schulden sofort wieder vergrößert. Mit dem Aufbau des Notgroschens - das Fundament der finanziellen Sicherheit - lassen sich überraschende Ausgaben, die nicht geplant waren, besser bewältigen. Das Leben hält nämlich immer wieder unvorhergesehene Ausgaben bereit. Die Waschmaschine geht kaputt, das Auto muss in die Werkstatt, ein Wasserschaden in der Küche.


Daher solltest du im ersten Schritt, möglichst schnell eine 1-Monats-Ausgaben-Reserve aufbauen. Soll heißen, wenn du pro Monat 1.500 Euro verdienst und deine gesamten Kosten 1.000 Euro ausmachen, dann sparst du dir eine eiserne Reserve von 1.000 Euro an.


Am besten sparst du das Geld auf einem Tagesgeldkonto (= ein Online-Sparkonto, bei dem du jederzeit an dein Geld herankommst), denn das Geld ist zwar leicht und schnell verfügbar, du kannst damit aber nichts bezahlen oder per Bankomatkarte abheben. Ein zusätzliches Sicherheitsnetz also, solltest du doch mal überlegen, ob du dir das schöne Paar Schuhe kaufen sollst ;-)


Durch diese eiserne Reserve soll die Aufnahme neuer Schulden vermieden werden.


Einen guten Überblick an Tagesgeldkonten inklusive Konditionen findest du auf der unabhängigen Vergleichsplattform Durchblicker.




Schritt 2 – Vom kleinsten zum größten Kredit


Jetzt geht es den Schulden systematisch an den Kragen. Zuerst wird der kleinste Kredit getilgt. Dann der zweitkleinste und so weiter uns so fort. Der Hintergrund: Durch die Tilgung des ersten Kredites, setzt der Motivationseffekt bei dir ein und du feierst laufend Erfolgserlebnisse. Außerdem fallen schnell die ersten Kreditraten weg. Der Schneeball kommt ins Rollen, denn du hast immer mehr Geld für das Tilgen des nächsten Kredits zur Verfügung und auf einmal geht alles ganz schnell - ganz so wie bei einem Schneeball :-) Das Ziel ist in Sichtweite! Du hast es geschafft - hurra!





Schritt 3 – der richtige Start in deine finanzielle Unabhängigkeit


Nachdem alle deine Schulden getilgt sind, kannst du so richtig stolz auf dich sein! Du hast es geschafft, du bist endlich schuldenfrei! Was für ein Gefühl! Genieße es!


Und nun das Wichtigste: Damit dir das nie wieder passiert, bildest du dir erstmal eine finanzielle Basis. Diese soll eine Höhe von drei bis sechs Monatsausgaben betragen (deine eiserne Reserve kannst du hier natürlich mithineinrechnen) und schützt bei größeren, unerwarteten Ausgaben davor, neue Kredite aufnehmen zu müssen. Zum Beispiel, wenn der Job oder andere Einnahmen wegfallen. Auch dieses Geld legst du auf einem Tagesgeldkonto an, denn du solltest jederzeit darüber verfügen können und risikolos sein.





Und jetzt?


Jetzt kannst du mit dem Investieren loslegen und so den Grundstock für deine finanzielle Freiheit legen. Meiner Meinung nach, sind dafür sogenannte ETFs (Exchange Traded Funds) am besten geeignet.


Was ist ein ETF?


Ein ETF (engl.: „Exchange Traded Fund”) ist ein Korb mit vielen verschiedenen Aktien (= Wertpapiere), der einen Index nachbildet und somit ein passiver Fond ist. Der Unterschied zu einem gewöhnlichen, sogenannten aktiven Fonds: Bei ihnen entscheidet ein Fondsmanager, welche Wertpapiere in den Fonds gelangen. Ein ETF bildet dagegen nur einen Wertpapier-Index nach, das kann der österreichische Leitindex ATX, der US-amerikanische S&P 500 oder der globale MSCI World sein.


Die Idee hinter dem Konzept ETF: Fondmanager schaffen es in der Regel nicht, langfristig mehr Rendite zu erzielen als ein Vergleichsindex, an dem sie ihre Leistung messen müssen. Deshalb ist es sinnvoller, direkt den Index zu kaufen, den die Fondsmanager ja ohnehin nicht schlagen.


Zudem verlangen die Fondsmanager hohe Gebühren, sie liegen je nach Fondsart zwischen einem und zweieinhalb Prozent pro Jahr. Diese Kosten zieht der Fondsanbieter direkt vom angelegten Geld der Investoren ab, was die Rendite eines Sparers schmälert. Angesichts der oft mauen Leistung der Fondsmanager ist das ärgerlich. Ein ETF ist deutlich günstiger, weil er nur stumpf einen Index nachbildet – und der Anleger nicht das Gehalt des Fondsmanagers zahlen muss. So kosten ETFs auf gängige Indizes teils nur 0,05 Prozent der Anlagesumme.


Wie du den richtigen ETF für dich auswählst, erfährst du hier.




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